Energiebionik als Wissenschaftsdisziplin
Ihr Gegenstand sind Energiewandlungen, Energieflüsse und Regelprozesse. Diese reichen von molekularen Vorgängen in Organismen bis zu planetaren Zusammenhängen. Energiebionik untersucht, wie natürliche Systeme Energie aufnehmen, wandeln, speichern und in funktionale Zusammenhänge einbinden.
Sie unterscheidet sich von einer rein formorientierten Bionik. Sie ist keine Biomimikry, keine Naturromantik und kein anderer Name für erneuerbare Energietechnik. Ihr fachlicher Kern liegt in der Frage, wie Energie in komplexen Systemen organisiert wird, sodass Effizienz, Anpassung und Entwicklung möglich werden.
Die Schreibweise Energie-Bionik wird gelegentlich als Variante verwendet; gemeint ist dasselbe Forschungsfeld.



